Kurz nach dem Jahreswechsel kommt wieder die Zeit, in der so mancher Bodybuilder mit der Planung seiner Sommerform beginnt. Um den Fettabbau zu unterstützen, gibt es einige wirkungsvolle Nahrungsergänzungsmittel. Eines dieser Supplements ist Synephrin, das sowohl den Fettstoffwechsel als auch den Geist auf Trab bringt.

Was ist Synephrin?

Zugegeben, der Begriff Synephrin hört sich stark nach Chemiekeule und zudem schwer verboten an. Das Gegenteil ist der Fall, denn der auch unter dem Namen “Citrus Aurantium” bekannte Stoff ist ein gänzlich natürlicher Inhaltsstoff, der in besonders großen Mengen in der Bitterorange vorkommt. Synephrin wird aber auch vom menschlichen Körper selbst gebildet und war bereits den Vätern der traditionellen chinesischen Medizin als Stimulanz bekannt. Heute ist der Stoff ähnlich wie L-Carnitin und L-Citrullin Bestandteil zahlreicher Fatburner und Pre-Workout-Booster.

Wie wirkt Synephrin auf den Organismus?


      

Rein chemisch betrachtet weist der Stoff eine große Ähnlichkeit zum wesentlich potenteren Ephedrin auf, das zu Recht auf der Dopingliste steht. Im Grunde genommen handelt es sich beim Synephrin um eine Substanz, die die Beta-3-Rezeptoren stimuliert und damit unter anderem einen Einfluss auf die Fettverbrennung und die Thermogenese hat. Zudem soll Synephrin auch die Verdauung fördern und als Appetit-Hemmer fungieren, was für den Einsatz während der Diätphase ebenfalls begrüßenswert ist.

Eine im Jahr 2011 durchgeführte Studie konnte die Erhöhung des Kalorienverbrauchs durch die Einnahme bestätigen. Eine Gabe von rund 50 mg P-Synephrin führte bei den Probanden binnen 75 Minuten zu einer Erhöhung des Energieverbrauchs um 65 Kilokalorien gegenüber der Vergleichsgruppe. Die Wissenschaftler gehen aufgrund der Wirkmechanismen davon aus, dass auf diese Weise auch der ernährungs-unabhängige Abbau von Körperfett möglich ist.

Gibt es auch Nebenwirkungen?

Da Synephrin anders als Ephedrin ausschließlich die Beta-3-Rezeptoren stimuliert, ist seine Wirkung deutlich schwächer. Das wiederum hat deutlich geringere Nebenwirkungen zur Folge, sodass die Einnahme im Rahmen der Herstellerempfehlungen sicher ist. Einige Sportler berichten jedoch von vereinzelten Symptomen wie Kopfschmerzen, starkem Schwitzen und Sodbrennen. Manche Supplemente, die bestimmte Formen von Synephrin enthalten, ziehen zudem eine messbare Erhöhung des systolischen und diastolischen Blutdrucks nach sich.

Wie wird Synephrin eingenommen?

Wenn du das Synephrin für die aktive Unterstützung des Körperfettabbaus einsetzen möchtest, solltest du dreimal täglich eine Einzeldosis nehmen. Möchtest du die Stimulanz hingegen als Trainings-Booster verwenden, nimmst du 20-40 Minuten vor dem Training zwei Einzeldosen. Eine Einzeldosis entspricht dabei rund 20 mg Synephrin. Wenn du noch wenig Erfahrung mit Boostern, Stimulanzien und Fatburnern hast, solltest du aber nicht gleich zu hochdosierten Produkten greifen.

Für den Einstieg ist es deutlich sinnvoller, mit Kombiprodukten wie Lipo 100 Erfahrungen zu sammeln. Diese enthalten neben Synephrin noch weitere Stoffe wie L-Carnitin, Grüntee Extrakt, Chilipulver und Guarana und setzen so nicht nur auf eine breitere Basis, sondern machen auch die unbeabsichtigte Überdosierung einzelner Stoffe schwieriger.



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