Wenn es um die Optimierung des Muskelaufbaus geht, dreht sich in der Regel alles um neue Trainingsmethoden, die Verbesserung der Ernährung oder die Einnahme innovativer Nahrungsergänzungsmittel. Was hingegen deutlich weniger im Fokus steht, ist die Ausrüstung, die wir zum Trainieren benötigen. Während Fußballer und andere Ballsportler beispielsweise großen Wert auf modernes und funktionales Schuhwerk legen, tragen die meisten Kraftsportler im Fitnessstudio lediglich konventionelle Lauf- oder gar Straßenschuhe. Auch wenn du es vielleicht nicht glauben magst, aber genau diese Angewohnheit wirkt sich negativ auf deine Leistungsfähigkeit aus. Spezielle Gewichtheberschuhe helfen dir dementsprechend dabei, dein Muskelaufbaupotenzial auszuschöpfen.

Wo liegt der Unterschied zu normalen Sportschuhen?


      

Der große Unterschied zwischen normalem Schuhwerk und den auf die Ansprüche von Kraftsportlern zugeschnittenen Gewichtheberschuhen liegt in der Konstruktion der Sohle. Während klassische Laufschuhe beispielsweise über gute Dämpfungseigenschaften verfügen, die beim Laufen auf harten Untergründen zweifelsohne erforderlich sind, gestalten sich die Sohlen der Gewichtheberschuhe deutlich härter. Im Detail setzt sich eine solche Sohle nicht aus Schaumstoff oder luftgepolsterten Kammersystemen zusammen, sondern aus einem harten Kern, der lediglich mit einer dünnen und rutschfesten Gummischicht überzogen ist. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, denn somit verbessert sich die Kraftübertragung durch die fehlende Dämpfung gegenüber weichen Laufschuhsohlen deutlich. Darüber hinaus sind derartige Spezialschuhe aus anatomischer Sicht passgenau geformt, sodass das Rutschen des Fußes im geschlossenen Schuh eliminiert wird.

Mehr Stabilität und eine bessere Kraftübertragung

Unter dem Strich führen sowohl die gewonnene Stabilität als auch die signifikant verbesserte Kraftübertragung dazu, dass du bei einschlägigen Übungen wie Kreuzheben oder Kniebeugen deutlich mehr Gewicht bewegen kannst, was sich selbstredend positiv auf den Muskelaufbau auswirkt. Vom Einsatz von Gewichtheberschuhen profitierst du im Übrigen auch, wenn du beim Kniebeugen bis dato Probleme damit hattest, tief in die Beuge zu gehen. Ursächlich ist der leicht erhöhte Absatz der Gewichtheberschuhe, der sogenannte Keil, der je nach Modell bis zu drei Zentimeter hoch ist, und zudem dafür sorgt, dass dein Rücken im Zuge der Übungsausführung in einer aufrechteren Position verbleibt. In diesem Zusammenhang gilt: je größer die Beweglichkeitsdefizite, desto höher sollte der Keil des Schuhs ausfallen.

Fazit

Solltest du also nach weiterem Optimierungspotenzial im Bezug auf den Muskelaufbau respektive bezüglich der Leistungsentfaltung bei Kniebeugen, Kreuzheben oder Power-Cleans suchen, sind Gewichtheberschuhe in jedem Fall eine interessante Option für dich. Da es sich dabei allerdings im eine langfristige Investition handelt, solltest du nicht gleich zum erstbesten Modell greifen, sondern dich beispielsweise auf gewichtheberschuhe-test.de über die verschiedenen Modelle sowie ihre individuellen Vorteile und Eigenschaften informieren.


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  1. Rolf sagt:

    Guter Artikel, welcher die wichtigsten Aspekte für den Kauf von Gewichtheberschuhen zusammenfasst. Was ich etwas vermisse ist der Hinweis, dass diese in der Anschaffung kaum teurer sind als z.B.: Laufschuhe. Daher ist der Kauf in jedem Fall lohnenswert. Vielen Dank fürs Posten!

  2. Chris sagt:

    Danke Max für den wirklich super Artikel. Ich finde dn Adipower am besten und komme super mit ihm zurecht.

  3. Powerlifter sagt:

    jap, der aritkel ist wirklich sehr gut geschrieben lukas. schön dass hier auf die relevanz von anständigem schuhwerk hingewiesen wird. :)
    seitdem ich mir den adipower zugelegt hab, bin ich wirklich komplett zufrieden. und mit den trainignsgewichten geht es auch nur noch aufwärts!